Sein Leben (1911 – 2004)

Der Maler wurde 1911 in Saint-Jean-le-Puy geboren, wo sein Großvater wie auch sein Vater und sein Bruder Notare waren. Sein Talent für das Zeichnen wurde früh erkannt. Nach dem Studium am Gymnasium in Roanne, studierte er an den Beaux Arts in Lyon. Er ging dann wie sein Freund Jean Puy nach Paris. Nach 1945 widmete er sich der Malerei und der Innenarchitektur. Er streifte alle Maltechniken, so begann er mit Rottönen, wählte dann Tinte, Kohle und besonders Aquarell, seltener in Öl. Gegen Ende seines Lebens arbeitete er in Pastell.

Ab 1950 wandte er sich immer mehr der Malerei zu. Später übernahm er die Stelle von Louis Dinet in der Kunstakademie in Roanne wo er bis zum Jahr 1991 blieb. In seinen Arbeiten bevorzugte er samtigen Blumen, Landschaften um Roanne, die Loire, aber auch die Erinnerungen an seine Reisen in Frankreich und im Ausland. Außerdem malte er weibliche Akte (er erwähnte einmal: „Ich malte etwa 1500 bis 1600 Akte in meinem Atelier… ich mochte das“).

Er hatte oft Ausstellungen  in Roanne, aber auch in der Region Rhône-Alpes, in Paris, Lyon, Luxemburg, in England und in Übersee.

Mit freundlicher Genehmigung der Familie.