Sein Leben (1928 – 2016)

Die Großeltern des Künstlers, der in Roanne geboren wurde, besaßen ein kleines Haus im Ortsteil Charizet in Saint-Maurice-sur-Loire. Er verbrachte als Kind viele Tage in diesem Haus, das er 1964 nach dem plötzlichen Tod seines Vaters erbte.

Entscheidend für seine Karriere als Komiker und Filmemacher war ein Treffen mit Jacques Tati in den fünfziger Jahren. Er verwirklichte ab 1963 eine Reihe von fünf Spielfilmen, die mit Jean-Claude Carrière in Co-Produktion geschrieben wurden: Auf Freiersfüßen (le Soupirant), Yoyo, der Millionär (Yoyo), Meine Nerven, deine Nerven (Tant qu’on a la santé), Wahre Liebe rostet nicht (Le grand amour) und Pays de cocagne. Diese Schätze der Filmkunst, Meisterstücke des Spaßes können nach mehreren Jahren des Rechtsstreits in einer restaurierten Version wieder angesehen werden. Als er 1971 mit dem Zirkus Pinder auf Tourne ging, traf er Annie Fratellini. Mit ihr gründete er die Ecole Nationale du cirque.

Im Jahr 1985 schrieb er sein erstes Theaterstück L’âge de Monsieur est avancé und tritt 1989 als Schauspieler in der Komedie Max mon amour auf. Sein neues Stück Miousik Papillon krönt ihn 2010 zum König des Klamauk.
Schon als junger Artist zeigte er sein Talent als Zeichner. Er arbeitete für Magazine, außerdem publizierte er mehrere Bild- und Textalben. Er lernte auch die Kunst der Glasmalerei bei Hanssen, der die Fenster der Kirche von Saint-Maurice anfertigte.

Ausstrahlung vom 26.01.2016 auf France Inter: La vie est un Je mit Daphné Roulier